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Eine „Living Wall“ aus Kletterpflanzen

Vertikales Gärtnern ist momentan in aller Munde, doch mit Kletterpflanzen tun wir genau das schon seit Jahrzehnten. Besonders in kleinen, städtischen Gärten und auf dem Balkon ist eine grüne Wand wunderschön anzuschauen und sehr zu empfehlen. Eine einfache, natürliche Art um ein wenig wilde Natur zu sich zu holen.

Als natürlicher Zaun, lebendige Wand oder einfach als schöner grüner Blickfänger: Kletterpflanzen sind vielfältig und erfüllen viele Wünsche. Manche klettern ganz von selbst, andere brauchen ein bisschen Unterstützung, die sie „leitet". Der Efeu (Hedera) ist zum Beispiel eine selbsthaftende Kletterpflanze, die schon seit Jahren total populär ist, denn er ist immer grün und einfach zu kultivieren. Zudem ist die großblättrige Sorte, die zum Beispiel eine Umzäunung bewächst, eine schöne, grüne Alternative für einen herkömmlichen Zaun. Der Blauregen oder Glyzinie (Wisteria) ist für diejenigen unter uns, die gerne und schnell Farbe und Duft in ihrem Garten möchten. Eine Kletterrose braucht etwas Hilfe um in die Höhe zu wachsen, aber wenn es dann soweit ist, erfreut sie uns Jahr für Jahr mit prächtigen Blüten. Für viel Farbe im Herbst ist wilder Wein oder auch Jungfernreben (Parthenocissus) genau das Richtige.

Im Englischen sagt man „what goes up must come down" und das passt (auch wenn die Bedeutung hier anders ist) gut zu Kletterpflanzen. Denn was hochklettern kann, kann auch nach unten wachsen. Sehr praktisch, besonders wenn es keine Mauern oder Wände gibt. Eine Kletterpflanze in einer Blumenampel oder einem Hängekorb ist eine schöne Alternative. So erhalten Sie eine lebendige Kaskade aus grünen oder blühenden Pflanzen.