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Grüne Quasselstrippen

Haben Sie es schon gehört? Nicht nur Menschen und Tiere kommunizieren miteinander, auch Pflanzen haben viel zu erzählen. Wir werden sie dennoch nicht bei stundenlangen Gesprächen über Urlaub und Wetter ertappen oder beim Tratschen stören. Pflanzen kommunizieren nämlich auf ihre eigene Weise. Sie sind echte Quasselstrippen und wenn Sie gut zuhören, verstehen Sie vielleicht, was sie mitzuteilen haben.

Wenn Tiere, Insekten oder Krankheitskeime Pflanzen schädigen, geben diese Pflanzen die Information über die bedrohliche Situation an ihre Nachbarn weiter. Durch Klickgeräusche und Schwebstoffe, die in Gefahr verbreitet werden, teilen sie einander mit, dass sie aufpassen müssen. Daraufhin bereiten sich die gewarnten Pflanzen auf die bevorstehende Gefahr vor, indem sie ihr Abwehrsystem hochfahren. Sie aktivieren zum Beispiel Giftstoffe, wodurch sie für Feinde weniger verlockend werden oder sie aktivieren ihre Anziehungskraft für natürliche Mitstreiter, die ihnen gegen andere Tiere, Insekten oder Krankheitskeime helfen.


Pflanzen kommunizieren mittels dieser Schwebstoffe auch mit Tieren und Insekten. Da wären fröhlich summende Bienen. die sich vom Nektar ernähren und andere Blüten bestäuben und Tiere, die von dem süssen Duft reifer Früchte angezogen werden und ihre Samen verbreiten, indem sie diese Früchte fressen. Manchmal können diese Stoffe natürliche Feinde auch benommen machen, um die Pflanzen zu beschützen. Durch den Duft machen die Feinde einen grossen Bogen um die Pflanze, genau wie wir Menschen, wenn jemand zu viel Parfüm benutzt hat. Die Pflanze möchte auf diese Weise sagen: „Bleib weg von mir!“.


Leider sind unsere Sinne nicht gut genug, um die Kommunikation von Pflanzen wahrzunehmen, aber Forschungen zeigen immer deutlicher, wie sie miteinander kommunizieren. Wer weiss, vielleicht wird irgendwann etwas erfunden, womit Pflanzen selbst angeben, ob und wieviel Wasser sie brauchen. Das wäre einfach!


Nachfolgend finden Sie unser Pflanzensortiment.